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Gekröse.

§. y.

Betrachtung der Gekröse im Allgemeinen.

Die Gekröse haben überhaupt den Bau des Bauch­fells, sie bestehen nemlich, aus einer doppelten, zarten, durchsichtigen Membran, welche ein dichter Zellstoff, in dem man jedoch nichts saftiges entdeckt, bildet.

Sie haben nur feine, und wenige Blutgefäße, mehrere Saugadern, aber keine eigene Nerven.

Sie zeigen auch keine Empfindung.

Zwischen ihren beiden Membranen, oder Blat­tern, befinden sich, außer dem lockern Zellstoff, wel­cher sie zusammenhält, und mehr oder wenigerm Fette, die Stämme der Blutgefäße, und der Nerven die den Därmen gehören, die Saugadern, die von den Därmen kommen/ und die Drüsen, in die sich diese Saugadern begeben.

In Embryonen und neugebornen Kindern sind die Gekröse gemeiniglich mager oder fettloß.

In gesunden erwachsenen Personen ist fast allemal, besonders das Gekröse des dünnen Darmes fett.

§. 1°.

Gekröse des Masidarms.

Indem das Bauchfell, im Becken von der rechten und linken Seite gegen den Mastdarm sich begiebt, wet­ten beide Blätter, nämlich das rechte und das linke Blatt, bevor sie den Mastdarm wirklich erreichen, eine Strecke lang, zwischen dem Becken und dem Mastdarm

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