124 Stimme und Sprache.

Die Stimme des Menschen ist nach' den Leiden­schaften so sehr verschieden, daß man durch den verschie­denen Klang selbst einfacher Töne oder einzelner Selbst­lauter oder Mitlauter Unruhe - Angst - Schmerz - Furcht - Abscheu - Verachtung - Spott - Unwil­len - Zorn - Verlangen - Sehnsucht - Freude - Freundlichkeit - Schmeichelei - Wohlgefallen - Wohlbehagen - Zufriedenheit - und Liebe auszudrükr ken und zu vernehmen vermag.

Ohngeachtet hiebei viel Nachgeahmtes - Erlern­tes - Conventionelles vorkommt, fo bleibt dennoch gewiß sehr viel Unerkünstcltes - Natürliches - oder Jnstinktarriges - übrig, welches als Ausdruck der Natur angenommen werden darf.

It- ct-i r /ftrAi.'/-' ,

C-J f + ».Jj / elf 1 '

i* s *^7^ /.<* r

' e cV r**/ .

<t- St *A- Ui'~y '~>/ V /.+

'"Hi StU s-t-r /Sp ta. i

U+r- b C e * ri , iS <T} (

r=f*y. &: ,

. / , 4/ (_i* A ? '-.v* '/Sit. .