Z2L Dünner Darm-

An einer solchen gereizten Stelle entsteht ringsum .

eine Vertiefung, gerade als wenn der Darm, durch ein umgelegtes Band, zusammengeschnürt worden wäre.

Gewöhnlich theilt sich ein solcher, an einer Stelle , 1

angebrachter Reiz, der nächsten Stelle so mit, daß sich « diese nun auch zusammenzieht. »utmfori

Diese Reizbarkeit, oder diese Regung der Lebens- regelm^

kraft des Dünnen Darmes, zeigt sich, noch eine Zeit- Lang nach dem Tode, ja selbst noch an ausgeschnittenen, ! '

kalt gewordenen Darmen, fast so lange, wo nicht lan- ' gehende,

ger als am Herzen (in Hunden und Kaßen bis vier odervem

und zwanzig Stunden lang nach dem Tode).. f e w

Diese Bewegung des Darmes ist ganz unwillkühr-. *"*

Lich und kann daher geradezu, oder direkt durch un- ' Wmndtt

fern Willen weder beschleunigt, noch verlangsamert Dame l

werden. rtßrafrn:

Schneidet man einem lebendigen Thiere ein Stück ' $ c '

Darm aus, so wendet es sich, durch diese Kraft von Dg des

selbst, an beiden Enden um, doch mehr am obern. nnngen;

Da vom Anfang des Dünnen Darms gegen den merklich

Dicken Darm oder gegen sein Ende hin, die Muökelfa- oder bald

fern allmahlig schwacher werden, so scheint auch die rechts,!

wurmförmige Bewegung am AnfangSsiücke des Dünnen bald vsr

Darms am kräftigsten, und gegen das Ende hin bald mii

schwacher. I bald wird

Die gewöhnlichen, oder natürlichen Reize, für bald km

den menschlichen Dünnen Darm sind; der aus dem Ma- langer, b

gen kommende Speisenbrei, die aus diesem Speisenbrei obec Ue r

entwickelte Luft, Gaöart oder Blähung, und die im Den, I

Zwölffingerstücke hinzngeflossene Galle. Achzvg-