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Dünner Darm.
Stämme an die untere und Hintere Fläche des Pan- creas, vereinigen sich mit den Saugadern des Magens, der Milz, und der Leber, in den hier liegenden Ge- siechten und Drüsen, beugen sich drauf abwärts, er- strecken sich als neue Geflechte, sehr gekrümmt, zu den Drüsen, die um die Aorte liegen, und werden folglich mir allen hier befindlichen Saugaderstämmen aus den übrigen Eingeweide« dcö Unterleibes, des Beckens und der untern Gliedmassen vereinigt, nm wieder aufsteigend, sich in den linken Hauplstamm, oder Wirbelstamm der Saugadern zu endigen.
§. 212 .
Gekröödrüsen.
Die Zahl der Gekrösdrüftn belauftsich über - hundert, bis hundert und fünfzig, die meisten liegen ohn- fern der obern Gekrösarterie, selten ganz nahe am dünnen Darme, bald liegen sie zerstreut oder weiter, bald naher aneinander, überhaupt sind sie am untern Theil, und an der rechten Seite des Gekröses und des dünnen Darms kleiner, und weniger zahlreich als am obern Theile oder an der linken Seite.
Die meisten Gekrösdrüftn sind platt, im Umfange rundLich, oder oval, größere, oder mehrere Linien im Durchmesser haltende liegen zwischen kleinere zerstrent ohne beständige Ordnung. Gemeiniglich sind sie dunkel fleischfarben, doch in Erwachsenen blasser, undver- haltnißmaßig kleiner alö in Kindern.
Sind sie mit Speiftsast gefüllt, so scheinen sie weißer.