Zi 6 Dünner Darm.
§. 209.
Arterien des Dünnen Darms.
Die Arterien Les Dünnen Darms, sein Zwölf- singerstück ausgenommen, kommen von der Gekrööar- terie, wie im 169. §. der Gefäßlehre genau geschildert worden.
Diese Arterien dienen zur Ernährung und Belebung des Dünnen Darms, und sowohl zur Absonderung des Bauchfellsastes, mittelst der Endigungen auf der auS- wendigen Ueberflache, als zur Absonderung des Dar- .mesaftes, theilö mittelst der Endigungen auf der inwendigen Ueberflache, theils mittelst der eigenen Schleim- drüßchen.
§. 2 IO.
Venen des Dünnen Darms.
Die Venen des Dünnen Darms laufen sämtlich in die Gekrößwurzel der Pfortader zusammen, ausser der rechten Zwölfsingerdarmvene, die zum Stamme der Pfortader kommt, und den kleinen Venen, die sich in Lie Saamen- und Lendenvenen begeben, wie im 27g. §. Der Gefaßlehre, geschildert worden.
Bisweilen findet man in den Gekrösevenen, gerade so wie in andern Venen des Körpers, das Blut, das sie enthalten, weiß gestreift.
Sprüht man in die Pfortader rückwärts eine gleichmäßige feine Flüßigkeit, so träufelt sehr leicht diese ein- gesprützte Materie aus der innern Oberfläche des Darmes aus. Ob diese AuSträufelung, oder Ausschwitzung aber durch die Poren der Venenhäute, oder durch sonstige Endigungen von ihnen erfolgt, ist noch nicht entschieden.
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