3 r 4 Dünner Darm.

Zenförmigen, cylindrischen, häufig zusammenmünden- den Blutgefäßen.

Die Arterien eines solchen Flöckchens scheinen fei­ner und zahlreicher, die Venen dicker, aber sparsamer.

Ausser diesen Blutgefäßen besteht jedes Flöckchen noch aus einem feinen Netze von Saugadern, deren Anfangsmündungen sich sogar an einigen Stellchen manchmal deutlich erkennen lassen.

Zuweilen entdeckt man sechs bis zehn solcher An­fangsmündungen auf einem Faltchen.

Zwischen diesen Faltchen zeigen sich, doch nicht immer gleich deutlich, die Mündungen der Schleim- drüßchen und der Schleimdrüßchengänge, die sich auf der innern Haut öffnen.

Die Flache dieser Innern Haut übertrifft, geo­metrisch berechnet, an Größe etlichemal die Flache der aussern Hautdecke des Körpers.

Man sah diese JnnereHaut des Dünnen Darms für eine Fortsetzung des Oberhäutchens der Hautdecke an, ohngeachtet sie sich überfiüßig durch den Reichthum ihrer Gefäße und durch ihr flockiges Wesen von ihr un­terscheidet.

Auch sah man wohl bisweilen, irrig, verdichteten Darmschleim für sie in den Fällen an, wo man glaubte, daß von ihr (so wie von dem Oberhäutchen durch auf­gelegte Blasenpflaster) Stücke durch den After abge­gangen wären.