Dünner Darm.

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trennung, aus beiden Flachen rauh, wie ein wollenes Tuch, oder wie eine feine Lage von Baumwolle.

Sogar in ziemlich fetten Personen bleibt diese Haut gewöhnlich mager oder fettlos.

Auch laßt sie sich, gerade wie die gleichnamige Haut de^ Magens, nach der Umkehrung des Darms, oder nach Einbringung eines Röhrchens, zwischen die äussere und innere Haut, zu einem schwammigen, zelli- gen Wesen aufblahen.

In dieser Zellhaut zeigen sich hin und wieder, ge­wöhnlich am deutlichsten am Zwölffingerstücke, kleine. Drüßchen, deren Gange sich auf der innern Oberfläche öffnen.

Da diese Zellhaut des Dünnen Darms von seinem Zwölffingerftücke an, gegen sein Ende hin, allmahlig dünner wird, so hängt auch von ihr hauptsächlich die zunehmende Zartheit ab, die der Dünne Darm gegen sein Ende zeigt.

§ 207.

Innerste Haut des Dünnen Darms.

Die Innerste Haut, Jnnwendige, oder vierte Haut des Dünnen Darms, flockige, oder zottige Haut ist allezeit mit einem dünnen, weislichen, ein wenig zähen Schleim überzogen. Sie bildet häufige, gueer liegende Verdoppelungen oder Falten, die ohngefahr in der Entfernung eines Zolls vom Pförtner sich zuerst un­regelmäßig, mit unter selbst der Länge nach zeigen, drauf regelmäßiger, häufiger, langer, breiter, und fast pa­rallel erscheinen, gradweis aber gegen das Ende des

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