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Magen. 2yZ

Die Spulwürmer im Magen, die ein Schielen der Augen, ein erweitertes Lichtloch, Blindheit, Juk- ken der Nase, Kopfweh, blasse Gesichtsfarbe, Ver- standöverrückung, Zuckungen, u. f. f. erregen.

Die Zahnschmerzen, die alle Eßlust tilgen.

Der Speichelfluß, den eckelmachende Sachen be­fördern.

Die Verstandsverrückung, deren Ursache bloß im Magen liegt, und die daher auch plözlich wieder durch ein Brechmittel gehoben wird. — Daher steht der Grad des Wahnsinns bisweilen mit dem Grade der veränder­ten Empfindlichkeit des Magens in geradem Verhaltniß, je heftiger der Wahnsinn, desto unempflndlicher gewöhn­lich der Magen.

Ja bloß moralische, nur in der Phantasie, nicht in der Wirklichkeit existirende Dinge, wirken auf den Magen — Eine eckelhafre Idee erregt verschiedene Zu­fälle, die vor dem Erbrechen vorhergehen, ja endlich wirkliches Erbrechen.

Starke Gemüthsbewegungen wirken oftmals gerade so heftig, so schnell, so stark auf den Magen> als wenn ihn etwas körperliches, ein Schlag oder Pfeil traft. Schaam, Furcht, Schrecken, Verdruß, Aerger, Zorn, Sehnsucht, Verlangen, Freude, befriedigte Ehr- oder Ruhmsucht, nahe Erwartung des süßen Genußes physischer, oder die En^ückung morali­scher Liebe, mindern oft blitzschnell alle Eßlust, schließen gleichsam den Magen und geben das Gefühl von angeneh­mer oder unangenehmer Sättigung, Beraufchung, oder Schwindel.

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