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heit der Getreidearten selbst, rheils wegen Verschieden­heit der Bereitung, hauptsächlich aber wegen der Ver­schiedenheit des dazu genommenen Wassers.

Ein mir reinem Wasser bereitetes, unverfälschtes, leichtes, dünnes, gut gegohrneS Bier scheint ein nicht verwerfliches Getränk. ,

Ein unsauberes, schlechtes, saures Bier hingegen auffert schreckliche Wirkungen auf verschiedene Theile, besonders die Schleimorgane der Harnwege.

Essig, den man rheils aus Wein, theils aus Bier gewinnt, wird selten als Getränk, sondern meist nur als Gewürz genossen, oder zur Aufbewahrung des Fleisches angewendet. Nebermaßig genossen, schwächt er den Magen.

Brantwein, wird aus allem, was Wein giebt, auch aus dem Getreide und selbst der Milch gewonnen, ist höchstens als Arznei, oder im höchsten Sommer mit Wasser vermischt getrunken, heilsam; aber als Getränk wahres Gift. Brantwein verdickt alle Säfte des menschlichen Körpers, indem er ihnen das zu ihrer Flüssigkeit nöthige Wasser gleichsam gewaltsam entreißt, indem er die Häute der Gefäße verdichtet, durch seinen Reiz zusammen zieht, und selbst chemisch einschrump­fen macht. Daher erfolgt bei Brantweincrinkern Schwache, Steifigkeit und Zittern der Glieder, Scir- rhuö des Magens, Verhärtung der Leber, und endlich Auüdörrnng des ganzen Körpers.

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