Magen.

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nig fleischig, wenig drüsig, wie bei Thieren, die von Fleisch leben, doch dünner, als bei Hunden und Lö­wen, und gleicht am meisten dem Magen des Pferdes, des Schweines, und besonders der Affen , die von Pflanzen leben.

Der dünne Darm ist bei Thieren, die blos von Fleisch leben, kurz und weit, bei Thieren, die blos von Pflanzen leben, lang und enge, beim Menschen von mittlerer Weite und Lange.

Der dicke Darm ist bei fleischfressenden Thieren kurz, einfach, und nur wenig dicker, als der dicke Darm, bei pflanzenfressenden Thieren dagegen lang, mit vielfältigen klappenartigen Einziehungen versehen, und auffallend dicker als der dünne Darm; beim Men­schen mittelmäßig lang, eingezogen, und dick: doch nähert er sich mehr den pflanzenfressenden Thieren, we­nigstens ist er weit langer, faltiger, und dicker im Ver­hältnis zum dünnen Darme, als bei fleischfressenden.

Der Blinddarm ist bei fleischfressenden Thieren kurz Und enge, bei pflanzenfressenden lang, groß und weit, beim Menschen offenbar wegen seiner Kürze den fleischfressenden Thieren weit naher.

§. 158.

Betrachtung der Nahrungsmittel im Allgemeinen.

Die Hauptsache bei der Nahrung für den mensch­lichen Körper scheint darauf anzukommen, daß man einen Unfern Saften angemessenen Stoff, oder etwas einer milden, dünnen/ schleimigen, Gallert ähnliches zu sich nimmt«

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