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Magen.
durchkreuzt und verflochten. Sie fangen gleichsam auf ^derHöhe des blinden halbkugelförmigen Stücks mit den kleinsten Kreisen an, gehen gegen die rechte Seite zu, mit immer größer«, unter sehr spitzen Winkeln sich kreuzenden Zirkeln, bis in die Gegend des gr-ßten Kreises des Magens fort, von wo an, sie, gegen den Pförtner hin, wieder allmahlig kleiner werden, und endlich in die Queerfasern des Zwölffingerdarms übergehen.
Noch mehr nach innen zu, zeigt sich eine dritte Lage oder Schichte völlig ringförmiger Fasern, als Fortsetzungen der Ringfafern des Schlundes. Am deutlichsten sieht man sie links, gegen die rechte Seite zu verschwinden sie allmahlig. Sie verbreiten sich der Länge des Magens nach, erreichen aber doch nicht den Pförtner. Sie scheinen die Schlundmündung des Magens verengen, wo nicht verschließen zu können.
§- 139 -
Zellhaut des Magens.
Die Zeühaut oder Zellstoffhaut des Magens (Tunica cellularis, nei vea) ist die dritte Haut. Sie besteht aus einem Zellstoff der sich auffallend durch seine milchweiße Farbe von der Muskelhaut, und durchseine lockere Beschaffenheit vonderJnnernHautunterscheidet.
Diese Haut bestimmt als die dickste, gleichsam die Grundlage, oder die allgemeine Form des Magens,
1 hält die Runzeln und Falten der Innern Haut zusammen, ordnet gleichsam die Gefaße.die den übrigen drey Häuten und vorzüglich der Innern Haut gehören.
Ihre Fädchen verbinden sie sowohl innwärtS mit