Magen.
mit seiner Länge zunimmt, daher er sich nun auch mehr gegen die rechte Seite herüber erstreckt. Im Kinde bildet der Schlund mit dem kleinen Bogen einen stum- psern, mit dem Pförtnerende aber einen spißern Winkel als in Erwachsenen.
Gewöhnlich ist der männliche Magen rundlicher, -er weibliche länglicher.
Der Magen der Neger ist weit rundlicher, als der Magen der Europäer.
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Eintheilung deö Magens.
Man unterscheidet am Magen, füglich folgende Th eile:
das Trompetenförmige Schlundende des Magens (Anfangsende, Eingangsende, Oberes Ende,) welches zwischen dem Schliß des Zwerchmuskels, und dem blinden Sack enthalten ist, und mnwendig wenigstens sehr scharf vom übrigen Magen abgesondert ist. Unsere Vorfahren nennten e6 Cardia.
Das Pförtnerende, (Ausgangöende, Unteres Ende, kleines Ende Pylorus,
In diesen entgegengesezten Enden unterscheidet man ferner:
Die Anfangsmündung oder Schlundmündung, oder Eingangsmündung (Oftium aefophageum).
Die Endmündung, Schlußmündung, Pförtnermündung, Ausgangsmündung, (Oftium Duodenale oder pylöriciini.)
Den blinden Sack, oder Grund, oderdiehalb- kugelförtnige Erhebung, (Fundus faccns coecus.)