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Magen.
§♦ 129»
Befestigung des Magens.
Außer daß der Magen, durch die ihn unmittelbar umgebenden Theile in seiner Lage erhalten wird, hangt er noch insbesondre, als eine ungetrennte Fortsetzung des Schlundes, mit dem Schlundende durch lockern Zellstoff an dem Schlihe des Zwcrchmuskels, mit dem Pförtnern ende hingegen ungetrenntam Zwölffingerdarm. Ueber- dies bindet ihn das kleine Neß an die Leber, an das große Neh, an die Milz, und an das Queerstück des dicken Darms.
Ferner schlagen sich Falten desBauchfells an denMar gen, die man Bänder nennt, einesolche Falte liegt zwischen dem Zwerchmuskel und dem Schlnndende des VlagenS, (I^igamentuin pttienieo-gastrieuln) eine andre zwü schen der Milz und dem blinden Stücke Magen, (Liga- mentuin fplenico -gaftricum.)
Da folglich der Magen an seinen beiden Enden rückwärts wie an Angeln befestigt ist, so steigt und sinkt er auch dem gemäß aufwärts und abwärts, bey der Anfüllung und Ausleerung, am auffallendsten mit sei- nem großen Bogen, als dem entferntesten Rande, von jenen Rnhepuncten, oder Angeln.
§. 13 °.
Gestalt des Magens.
Die Gestalt des Magens gleicht größtencheils einem gekrümmten länglichen Kegel. Seine senkrecht ten Queerdurchschnitte sind vollkommene Kreise oder
Zirkel: