§. Hg.

Drüschen des Schlundes.

Zwischen der Muskelhaut, und der'Gefaßhaut des Schlundes, liegen platte, rundliche, oder ovale Drüschen , die kaum das Viertel einer Linie im lang­ten Durchmesser halten, und einen Saft abfondern, welcher durch feine, schräg abwartö laufende Gange auf die innere Oberstache des Schlundes geleitet wird.

§. 120 .

Arterien, und Venen des Schlundes.

Die Arterien des Schlundes kommen;

am Halse, von den Schilddrüsenarterien.

in der Brusthöle theils aus dem Schlüsselbeinar- revien, theils aus LenJnnern Milchdrüsenarterien, theils aus den Obernaus der Aorte entspringenden Zwischen- ribbenarterien, theils als zwei, drei, bis sieben eigene Stämmchen aus der Aorte, theils aus den Luftröhren- astarkerien, theils aus den folgenden Zwischenribben- arterien, die aus der Aorta entspringen.

in der Bauchhöhle, erhält der Schlund Aesichen entweder aus den Zwerchmuskelarterien, oder aus der Kranzarterie des Magens.

Pie Venen des Schlundes, laufen in Stamm­ten zusammen^ welche, weil sie an den Arterie» liegen, ^von ihnen gleiche Namen erhalten.

Diese Blutgefäße sind im 161. 162. 164. 258. Md 259. §. der AZefaßlehre genauer beschrieben.