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Wirbelsäule in der Brust an die Brustfelle, an die Aorte, an den hintern Saugaderstamm , an die Unpaa­rige Vene, und an den Lungenvenensack des Herzens im Unterleibe an den Schliß des Zwerchmuskels.

Diese Befestigung oder Anheftung erhalt den Schlund, in seinem leeren Zustande, m einer ziemlich bestimmten Lage, doch gestattet sie ihm , sehr leicht nach­gebend, einige Verschiebung bey der Anfüllung, oder bey den mannigfaltigen Beugungen des Halses und des MückenS.

§. HL.

Mustere Gestalt des Schlundes.

Der Schlund ist von Anfang bis an sein trom­petenförmiges, in den Magen übergehendes Ende, im leeren Zustande, von vorne nach hinten zu platt, im gefüll­ten Zustande cylindrisch.

Die Stelle des Schlundes^ die im Schliß des Zwerchmuskels liegt, pflegt in Erwachsenen , gewöhn­lich etwas enger oder eingezogener zu feyn.

Im leeren Zustande des ganzen Darmkanals ist der Schlund sein engstes Stück.

§- i>3.

Lange des Schlundes.

Die Lange des Schlund.es ist der Lange der Wir- KsLsaule, zwischen dem fünften Halswirbel Zgd chem MMkeu Mückenwirbel gleich.