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Leber.
und aus diesen ferner durch die Lebenskraft der Gallengänge, und ein sanftes Drucken des Zwerchmuskels und der Bauchmuskeln in die größern Wurzeln , bis sie endlich aus dem Stamme des Gallengangs der Leber (Ductus hepaticus) als wahre Gülle fließen.
Das Pfortaderblut, das nach Abgabe dieser Gal- lentheilchen übrig bleibt, dringt in die Wurzeln der Leber- venen, und aus diesen durch die untere Hohlvene inö Herz zurück.
Es scheint daher wenigstens überflüßrg, noch ferner anzunehmen, daß durch die Wurzeln der Pfortader diesem Pfortaderblute sich noch allcrley beymische, nämlich, der laugenhafte, flüchtige, riechende, aus der ganzen Oberfläche der Bauchhöle, des Darmkanals, der Milz, der Leber, der Nehe, der Gekröse, der Harnblase, und des Uterus im weiblichen Geschlechts ausgehauchle Duft, ferner etwas öliges, oder fettiges aus den Nehen und den Gekrösen, ferner ein seifenartiges Wasser aus dem Magen, nebst einer halbfaulen scharfen alcalischen Flüssigkeit aus den dicken Därmen.
§- 85 -
Wirkung der Leberarterie.
Die Arterie der Leber scheint sich gerade so zur Leber und Gallenblase, wie die Bronchialarterien zu der Lunge zu verhalten, nämlich, theils zur Ernährung und zum Wachsthum der Substanz der Leber und Gallenblase, theils zur Absonderung eines Schleims für die Gallengänge und Gallenblase zu dienen.
Zur Absonderung der Galle aber scheint diese Ar-