Leber.

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theils unmittelbar auf die Substanz der Leber geheftet» Sie bekleidet auch den Theil der Gallenblase, der nicht an die Lebersubstanz selbst geheftet ist, sondern frey hervorragt.

Wo diese Haut am hintern Rande der Leber in cu ner Breite von mehreren Linien, und einer Länge von mehreren Zollen auseinander tritt, wird die von ihr entblößte Leber, durch Zellstoff unmittelbar an den Zwerchmuskel geheftet.

§. 64.

Zellhaut der Leber.

Unter dieser äußern Haut, läßt sich, vorzüglich am hintern Rande des rechten Flügels der Leber, noch ein weicher Zellstoff, fast als eine zweyte Haut abschä­len, in welchem die Stämme der Saugadern liegen.

Auch hinter der Fortsetzung dieser äußern Haut, aus der Queerfurche zum Zwölffingerdärme und zum Grimmdarm zeigt sich ein dicker Zellstoff, der die Pfortt ader, die Gallengänge, dieArterien, die Saugadern, und Nerven dek Leber umgiebt, und ehedem irrig für eine muskulöse Scheide, oder Fleischkapsel angesehen wurde»

§. 65.

Farbe der Leber.

Die Farbe der Leber ist gelblich rothbraun, und selbst im gemeinen Leben unter dem Namen Leberfaröe bekannt;

Je jünger eine Leber, desto Heller pflegt ihre Farbe zu seyn.