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Stimme und Sprache.

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Die Stimme des Menschen ist nach den Leiden­schaften so sehr verschieden, daß man durch den verschie­denen Klang selbst einfacher Töne oder einzelner Selbst­lauter oder Mitlauter Unruhe - Angst - Schmerz - Furcht - Abscheu - Verachtung - Spott - Unwil­len - Zorn - Verlangen - Sehnsucht - Freude - Freundlichkeit - Schmeichelei - Wohlgefallen - Wohlbehagen - Zufriedenheit - und Liebe auszudrük- ken und zu vernehmen vermag.

Ohngeachtet hiebei viel Nachgeahmtes - Erlern­tes - Conventionelles vorkommt, so bleibt dennoch gewiß sehr viel Unerkünstcltes - Natürliches - oder Jnstinktartiges - übrig, welches als Ausdruck der Natur angenommen werden darf.

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