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Die Athmosphärische Lust besteht nämlich, ausser den unzähligen fremdartigen, mineralischen, vegetabi-' lischen und thierischen Theilchen, die in ihr schwimmen oder schweben, und verschiedenen andern Gasarten, die ihr bisweilen beigemischt seyn können, und hiebei nicht in Anschlag kommen, gemeiniglich ohngefähr aus drei Viertel Salpeterstoffgas (Stickgas - Stickluft - phlogistisirter oder verdorbener Luft - Ga« azotique),
\ einem Viertel Sauerstoffgas (dephlogistisirter Luft - Lebenslust - Feuerluft - Ga« oxygene) , und einem Sechzehntel Kohlengesäuerten Gas (Fixer Lust - Luft- säure - Wilden Gaß - Kreidengaß - Kreidensäure - Ga« acide carbonique).
Nun hält ein Pfund Sauerstoffgas oder dephko- gistisirter Luft ohngefähr fo viel Wärmesioff, als fähig ist, sechs und sechzig Pfund" und zehn und eine halbe Unze Eis zu schmelzen; ein Pfund Wasser, welches aus drei Zehntel Wasserstoff und siebenzehn Zwanzigstel Sauerstoff besteht, hingegen hält nur so viel Wärme- stoff bei o Grad nach Reaumür, als fähig rst, zwölf Pfund und fünf Unzen Eis zu schmelzen.
Oder wenn die Massen (Volumina) von Wasser, athmosphärischer Luft, dephlogistisirter Luft, und fixer tust bei Temperaturen, die zwischen den Gefrierpunkt und Siedpunkt des Wassers fallen, gleich sind: so ver-> halten sich die specifischen und relativen Wärmen, nebst der specifischen Schwere auffallend verschieden, ohnger fahr in folgendem Verhältnisse: