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untereinander bewegen helfen, sondern hauptsächlich indem sie beständig zugleich Theilchen des Bluts, die zu verderben oder zu faulen anfangen, oder wirklich verdorben oder faul sind, verjagen, und frische durch das Saugaderfystem herbeigeschaffte der Faulniß widerstehende Theilchen dem Blute beimifchen helfen, reinigen sie das Blut, und schützen eö somit ihren TheilS vor der Faulniß, die gleich nach dem Tode im Blute sich zeigt.
Die Lungen verdienen also den Namen Blutreitli- gende Organe.
Denn daß eben so wenig bloße Bewegung als ruhige Ausdünstung oder Verdünnung die Faulniß vom Blute abhalt. lehren sehr leicht anzustellende Versuche.
Weil aber das Blut aus Theilchen besteht, die eine verfchiedeneNeigung zur Faulniß haben, so scheinen auch die Lungen andere Theilchen aus dem Blute wegzuschaffen , als z. B. die Haut oder die Nieren wegschaffen.
■ §. 76.
Wie das Athmen den Körper in gleicher Wärme erhalt.
Der Mensch und die in der Luft lebenden Saug- thiere zeigen , daß der Grad. ihrer Warme, oder daß ihre Temperatur höher ist, als der Grad der Luft oder des sie umgebenden Mediums.
Auch das Blut enthält, wie das Thermometer beim Aderlässen zeigt, mehreren freien Warmestoff (Wärmematerie —- Feuer — tteat — Calorique) als die Nahrungssubstanzen, woraus es entsteht. — Auch die atmosphärische Luft enthält gemeiniglich mehreren Wärmestoff, als das Wasser.
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