A t h m e n. 67
indem es die riechenden Theilchen der Dinge in die Nase herbei zieht.
7 ) Das Einathmen bewirkt ferner beim Säugen des Kindes an der Brust der Mutter, indem es die im Munde enthaltene Lust verdünnt,- daß die auf die Milchdrüse der Mutter drückende athmofpharische Luft die Milch in den Mund des Kindes, als einen weniger widerstehenden Ort > treibt.
8) Daß beim. Einathmen die Lungen auch allerhand schädliche und nützliche Sachen einfaUgeN, beweist Unter andern auch offenbar ein Versuch: Terpenthinöl nämlich, das matt durch Warme in Dampf verwandelt mit der Luft einathmen laßt, giebt dem Urin bald daraus den Veilchengeruch, gerade, als wenn es in den Magen genommen worden wäre; doch ist freilich die Einhauchung der Lungen Nicht so augenscheinlich, als dieAuktt hauchung.
9 ) 5 n wie ferne Mittelst des Äthmens die in der Lust befindliche electrifche Materie auf Uns Einfluß hat/ Ware noch durch Versuche zu bestimmen.
10) Das Ärhmen Hilst das Blut reinigen Und vor Faulniß schützen.
11) Das ÄthMen erhalt den Körper in einer ziemlich gleichen Wärme von ohttgefähr 96 Grad nach Fahrenheit; verschafft ihm also mehrere Wärme, wenn die Wärme der Lust unter diesem Grade ist; und kühlt ihn umgekehrt, wenn die Wärme der Lust über diesem Grade ist.
%%) Das Athmen hilft zur Vlutmachung,
E %