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aus den Lungen, dessen Eigenschaften in der Folge un­tersucht werden.

Die Verkleinerung der Lungen, hiebey werden die von der Luft ausgedehnt gewesenen Lustzellchen und Luftröhrenaste, die schon durch ihre Schnellkraft, und die Luftröhrenäste wahrscheinlich auch durch ihre Mus­kelfasern, sich zum mittler« Durchmesser zusammen zie­hen, gedruckt, ihre Winkel spitziger, die Blutgefäße der Lungen zusammengedrückt, und der Lauf des Blutes zwar in den Lungenvenen, und selbst durch Erschlaffung des Zwerchmuskels in der untern Hohlvene nach dem Herzen hin befördert, aber dafür in den Lun­genarterien vom Herzen her so gehindert , daß ein zu lange dauerndes Ausarhmen ebenfalls Zurückhaltung oder Stockung des Bluts vor den Lungen, das ist, in den Lungenkammern und in den Hohlvenen folglich gleiche Beängstigung oder Beklemmung, und endlich selbst den Tod erzeugt, als man oben von zu lange anhaltendem Einathmen anmerkte.

tz. 69.

Ursachen des Todes von zu langem Ausathmen.

Dieses Blut nämlich, das vor den Lungen in den Lungenkammern des Herzens und in dem Hohlvenensy­steme zurück gehalten wird, macht das Gesicht anschwel-' len und erröthen, drückt das Hirn, erregt Schwindel; das znrückgerriebene Blut verursacht ein ungewöhnliches ä^opftn der Venen am Halse, ja selbst am Arme, und endlich wohl gar irgendwo die Wurzeln des