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A t h m e n.

so ist leicht zu berechnen, daß die Erweiterung der Brusthöhle bei dieser Gelegenheit sehr ansehnlich seyn müsse.

Beweise für die Richtigkeit dieser Satze geben: — Die anatomische Untersuchung dieser Theile; — Die Beobachtung des Einathmens an jungen wohl gebau­ten Frauenzimmern, deren Thorax beweglicher als in Männern ist; — und am auffallendsten das heftige Einathmen eines Menschen, der seine Kräfte, z. B. beim Ziehet» anstrengt, — oder seine Arme gegen etwas stark anstemmt — oder sich heftig bewegt — oder keucht oder an der Bauchwassersucht, oder an einer Entzün­dung des Unterleibes leidet— kurz: bei allem schnellem oder kräftigem, oder in Rücksicht des Zwerchmuskels ge­hindertem Athmen.

§. 62.

Wirkung noch anderer Muskeln beim stärkern Einathmen.

Wird eine noch ansehnlichere Erweiterung der Lun­gen, oder ein stärkeres Einathmett nothwendig, z. B. wenn das Blut häufiger oder schneller in die Lungen strömt, oder wenn in den Lungen sich irgend ein Hin­derniß findet/ so tritt die Wirkung derjenigen Muskeln ein, die theils die Obern Ribbenpaare, theils die Schlüs­selbeine, theils die Schulterblätter hinauf ziehen, näm­lich: die Ribbenhalter, die Kopfnicker, die Schlüffel- beinmuskeln, die Absteigenden Nackenmuskeln, die Längern und Kürzern Heber der Ribben, die grossen Sagenmuskeln, die Hintern Obern Sägenmuökeln, die Breiten Rückenmuskeln, die Grösser» und Kleinern