4 6

Ath lti e tt.

§- 57 -

Verbindung der Gefässe der Lungen Unter einander, lti

so ferne sie sich auf Einsprützungen gründen.

Wasser, Molken > Leimwasser > gefärbtes und mit Terpentinöl verdünntes Wachs, lassen sich durch die Lungenarterie in die Lungenvenen- und umgekehrt durch die Lungenvenen in die Arterien der Lungen treiben; fer­ner durch die Arterien der Lungen sehr leicht in die Luft­röhre, Und umgekehrt, doch nicht so Leicht, durch die Luftröhre in die Lungenarterien; endlich selbst durch die Lungenvenen in die Lufrröhrenaste, und umgekehrt durch die Luftröhrenäste in die Lungenvenen.

Zwischen den Aesten der Lungenarterien und der Luftröhrenästarterien sah man Zusammenmündungen oder AnastomoseU, die eine Fünftels-Linie stark waren.

Bisweilen geht von einer gefärbten dünnen Wachs­masse, die man in die Lungenarterie sprüht, der dünnste Theil farbelos oder nur wenig gefärbt in die Luftröhre über, während daß der Rest durch die Lungenvenen zu­rück kommt.

In den Lungen lebender Frösche oder Eidechsen kann man den Kreislauf des Bluts zwischen den Arte­rien und Venen der Lungen durch Vergrösserungögläser sehr deutlich sehen.