38 Aeste der Luftröhre.
als zur Absonderung des Schleims in den Luströhrenästen dienen; und so endigen sich auch die Luftröhren- zweigvenen und Luftröhrenäsivenen in die Hohlvene f nicht in die Lungenvenen,
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Folgen aus dieser Einrichtung der Luftröhre.
Die Folgen von dieser Einrichtung der Luftröhre
sind:
Daß die Schnellkraft der knorpeligen Ringe beständig diesen Kanal zum Eintritte und Austritte der Luft , oder zum Einathmen und Ausathmen , offen erhalt,
Daß der Stamm der Luftröhre, theils wegen der mit den knorpeligen Ringen abwechselnden weichen Ringe, theils wegen der leicht nachgebenden Schnellkraft der Ringe selbst, bei allen Bewegungen des Halses sich ohne beträchtliche Verengerung ihrer Mündung bequem beugen, strecken, drehen, herauf ziehen und hinab schieben laßt.
Daß von den Muskelfasern der hintern ausfüllenden Haut, diejenigen, welche queer liegen, die Luftröhre ein wenig zusammen ziehen, verlängern, und gleichsam knorpeliger oder steifer machen, diejenigen hingegen, welche der Lange nach liegen, sie umgekehrt etwas verkürzen können.
Daß eben diese Ausfüllungöhaut, insbesondere am Stamme der Luftröhre, zugleich besser an den weichen, mit ihr durch Zellstoff locker zusammen gehefteten^ Schlund paßt; — und daß der Schlund beim