Aeste der Luftröhre. Z7
Die Beschaffenheit des Rechten und des imfttt Luftröhrenastes ist anfangs, bis auf die Grösse und Starke, der Beschaffenheit des Stamms der Luftröhre ganz gleich; wie aber allmählig die Zweige dieses Astes sich verfeinern, enger und dünner und weicher werden, - eben so werden auch die knorpeligen Bogen oder Ringe unregelmäßiger, eckiger, sparsamer und weicher, bis endlich die Muskelfasern und die Schleimhöhlchen sich dem Auge entziehen, das Knorpelige sich ganz verliert, seine letzten Reiser sich bloß häutig zeigen, und endlich in die häutige Substanz der Lunge übergehen.
Wie ein Luftröhrenast in die Lunge tritt, nehmen ihn gewöhnlich ein Arterienzweig und ein Venenzweig zwischen sich, die ihn durch die ganze Lunge hin begleiten. — Meist liegt die Arterie oben und ein wenig vorne, der Luftröhrenzweig in der Mitte, und die "Venen unten.
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Die Luftröhrenaste haben eigene Blutgefässe, abgesondert von den grossen Blutgefässen der Lungen.
Ohngeachtet jeder Zweig der Luftröhrenäste von einem Zweige der Lungenartcrien und von zwei Zweigen der Lungenvenen, durch die Lungen, der ganzen Länge nach, regelmäßig begleitet wird: so versorgen dennoch nicht diese Arterien die Luströhrenzweige mit Blutgefässen, sondern eigene Luftröhrenästarterien entspringen für sie aus der Aorte (S. Gefäßlehre im 160. §.), welche sie bis auf die Oberfläche der Lungen hin begleiten, und sowohl zu ihrem Wachsthume und zu ihrer Ernährung,
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