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Luftröhre.
weichen, und doch elastischen, gefäßreichen, dichten, weißen Haut bekleidet, in welcher man, besonders im Kehlkopfe, auf der Hohlfeite des Kehldeckels, und im Stamme der Luftröhre größere und kleinere Löcher, oder die Mündungen der Ausführungsgänge von Schleimdrüsen entdeckt.
Im Kehlkopfe ist diese Haut am dicksten, schwammigsten, weichsten, auch am lockersten befestigt, und zeigt die größten Mündungen der Ausführungsgange von Schleimdrüsen.
Zwischen dem Schnepfknorpel und dem Stimm- rihendeckel bildet sie an jeder Seite eine auswärts gerichtete Verdoppelung oder Falte.
Zwischen dem starken Bande der Stkmmrrße, und dem andern, Obern, weichern, weniger sehnigen Taschenbande , und dem Schildknorpel senkt sich von ihr eine Verdoppelung, als eine Tasche (Ventriculus, Sinus), mit einer länglichen, nie geschloffenen, meist parabolischen, selten runden Oeffnung auf jeder Seite hinab. —
Diese Taschen dienen, damit der Schleim aus dem Rachen nicht gleich in die Luftröhre gerathen, und doch stets in Bereitschaft seyn kann.
In der Luftröhre wird diese Haut dünner, weniger schwammig, und weich auch sind die Mündungen der AussührungSgange der Schleimdrüsen kleiner.
In den Luströhrenasten erscheint sie mit der Abnahme der Größe der Aeste gleichmäßig zarter, und, so wie alles angeführte, feiner.
Der Stoff, aus dem diese Haut besteht, wird
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