12

r

>

/

Lungen.

§ lZ-

Blutgefäße der äussern Haut der Lungen.

So wie die Arterien dieser äussern Haut der Lungen nicht von der Lungenarterie, sondern von den Luftröhrenästarterien entspringen; eben so kehren auch ihre Venen in die Luftröhrenastvenen, nicht in die Lun­genvenen zurück.

§. 16.

Zwischen den Lungen -und Brustfellsäcken ist blofi ein Duft, keine Luft enthalten.

Diese in der äussern Haut der Lungen sich verbrei­tenden Arterien tragen zur Absonderung des schon oben io. gedachten Dunstes das Ihrige bei.

Ausser diesem Dunste, der sich nur kränklich oder nach dem Tode zu einer wirklichen Feuchtigkeit ansam­melt, befindet sich nichts, wenigstens zuverlaßig keine elastische Luft, zwischen dieser Aeussern Haut der Lun­gen und den Sacken der Brustfellsacke. Denn öffnet man die Brustfellsacke vorsichtig, ohne Ver­letzung der Lungen, unter Wasser: so zeigt sich kein Lustbläschen. Oeffnet man auf diese Art einen Brust­fellsack , sowohl in Todten als beiDperationen in leben­digen Menschen: so sieht man sich die Lunge vom Brust­fellsacke durch die eingedrungene Luft entfernen, und das Einathmen beschwerlich werden. Auch wird dieje­nige Brusthöhle, die man zuerst öffnete, etwas weiter, als die nachher geöffnete.

V \

i