Brustfell, nachdem es als eine Scheide die grossen Ge­fäße der Lunge und die Lunge selbst überzogen hat, hier wieder an sich selbst zurück kehrt, nennt man uneigent- lich Band der Lunge.

Das rechieBandderLunge ist daher eine dreiecki­ge Verdoppelung des rechten Blatts der Hintern Brusi- stheidewand, die vom Schlunde sich zur Lunge begiebt.

Das linke Band der Lunge ist eine dreieckige Verdoppelung des linken Blatts der Hintern Brustschei­dewand, die von der Aorte zum Herzbeutel aufsteigt.

§. 14-

Aeussere Haut der Lungen. "

Jede Lunge ist von einer Fortsetzung ihres sie ein- fchliessenden Brustftllfackeö, gerade so wie das Herz vom Herzbeutel-, bekleidet, die in unzertrenntem Zusam­menhänge ringsum die Stämme ihrer grossen Blutge­fäße und ihres Luftröhrenastes zu der Lunge übergeht, sich über sie hm erstreckt, und schicklich Aeussere Haut der Lunge (Tunica oder Membrana externa, Vela- mentum extimum Pulmonum) heißt.

Diese äussere Haut der Lungen bekleidet fast rings­um die grossen Lappen der Lungen; über die kleinen Lap­pen und Läppchen hingegen ist sie nur brückenartig hin gespannt. Sie ist weit feiner und dünner als der Theil eines Brustfelles, welcher (wie oben §, i. gedacht) den Sack bildet; doch vollkommen luftdicht und durch zarten, kurzen, fettlosen Zellstoff fest an die Lunge» geheftet.