Verfügungen und Vorschriften , und nicht von der Phantasie des einzelnen Mannes abhängt, durch eigenes Studium und Berathschlagung dazu fä­higer Männer, mit Zuziehung von Aerzten, Wund­ärzten und Künstlern, allenfalls auch durch einge­holte Gutachten *), bequemer für den Mann, und somit auch für den Dienst, als bisher, eingerichtet werde.

So verdient, wie unsere Officiere aus Erfah­rung wissen müssen, zum Tragen des Seitenge­wehrs, eine Bandouliere, eben der Bequemlichkeit wegen, bei weitem den Vorzug vor der Degenkop­pel, oder dem sogenannten Degengehäng, das sicher auch zur Erzeugung eines Bruchs das seinige bei­trägt, so bald zu fest umgeschnallt wird.

Denn, meinen Beobachtungen und Erfahrun­gen nach, werden durch die bisher übliche Kleidung bei unsern Landmilizen, das ist, bei unserer Jugend in den Dörfern, Brüche nicht nur nicht verhütet,

*) Unter andern ließen sich hierzu benutzen Poison- nierdePerieres Abhandlung von der Kleidung eines Soldaten in den lVIernoires de lAcademie deDijon, Tome second, 1772. und Rvugemvnt Abhandlung über Kleidertracht. Bonn, 1786. 4. Auch ist es bekannt, welche Mühe sich der pfälzische General Thomson deshalb gab Allein Ein Mann war freilich dazu nicht hinreichend.

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