§7
H. H. Blumenbachs Schilderung von den Ursachen der Brüche bei der Jugend in der Schweiz, so wie H. Hofraeh Richters drittes Kapitel von der Ursache der Brüche überhaupt, sind so leicht verständlich, so überzeugend, so treffend eingerichtet, daß sie wörtlich für einen solchen Unterricht passen, und daher allgemein bekannt zu werden verdienen.
Zweitens:
Zur sichersten Verhütung der jezt bei der Jugend in den Dörfern viel gemeinern Brüche, würde ich den unmaaßgeblichen, nach Art und Umständen leicht zu modificirenden Vorschlag thun:
Unsere Landpfarrer und Landprediger oder Pastoren gebührend zu ersuchen, sich allem falls bei Gelegenheit der Taufe eines Kindes um die Beschaffenheit des Nabels zu erkundigen, und den Landleuten eine kurze Anweisung zur sichersten Verhütung aller Leibesschäden zu ertheilen.
Denjenigen Landleuten, die lesen gelernt haben, dürften sie bei dieser Gelegenheit ein kleines Blatt, das die nothwendigsten Warnungsursachen enthielte, mitgeben, und sich die Druckkosten und sonstigen Auslagen (die sich höchstens auf ein paar Pfenninge belaufen würden) dafür ersetzen lassen.