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disponens, der Brüche in der Schweiz angesehen werden muß, ist die, durch alle vier vorhergehende Ursachen, seit langen Generationen präparirte erbliche Disposition — von deren unläugbaren Zuverlaßigkeit und Einfluß ich täglich mehr über­zeugt werde. H. Hosr. Richter hat es in seinem Werke von den Brüchen durch eigene ihm bekannte Beispiele bestattigt, daß Brüche selbst in einzelnen Familien erblich werden können: wie vielmehr also in einem Lande, wo der Schade aus so mancherley, und tief liegenden Ursachen gleichsam endemisch geworden ist. — Sind doch Gicht, und Schwind­sucht, und Gemüthskrankheiten, und die rosenfarbnen Augen der weißen Mohren u. f f. erblich, so gut wie Familienwuchs und Familienphysiognomie; und können doch Künsteleyen am Körper, erzwungene Form der Schedel, verkürzte Vorhaut und derglei­chen endlich erblich werden; warum also nicht auch solche Gebrechen? — u. s. f.

Auch H. Fujols *) glaubt sich durch Erfah­rung überzeugt, daß Brüche zuweilen erblich sind.

Indessen verarge man mir es nicht, meinen Zweifel an eine solche erbliche Pradisposition hier zu bekennen.

*) Nach Richters chirurgischer Bibliothek. Band

6. S. 41.