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scheinen ; und ihnen auch, so viel man bemerken kann, nie auf der Stelle schaden.
Wahr ist es endlich, daß selbst diejenigen Schriftsteller, welche die Karwsieln an sich für eine leicht verdauliche und gesunde Speise halten, doch das Uebermaaß, worin sie genossen werden, ausdrücklich für schädlich erklären.
Wenn man demnach alles zusammen nimmt, so scheinen die Kartoffeln, für solche junge Kinder wenigstens, keine ganz schickliche, unverdächtige Nahrung abzugeben.
Da nämlich gesunde Mutter- oder Ammenmilch, ohne Widerrede, die allernatürlichste und die beste Nahrung für junge zarte Kinder bleibt, so kann auch nur diejenige Kost, die der Muttermilch sowohl an innerm Gehalt oder Bestandtheilen, als an Consistenz am nächsten kommt, die «HWe beste Nahrung für sie abgeben.
Wie sehr auffallend aber weichen die Kartoffeln von der Milch sowohl in Hinsicht ihrer Bestandtheile als ihrer Consistenz ab?
Wenn nämlich Mutter- oder Ammenmilch fast ganz in Nahrungösaft übergeht, so betrachte man nur den Abgang der Kinder nach genossenen Kartoffeln, und man wird ganze Stücke von ihnen, die unverändert scheinen, wieder abgehen sehen, zum
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