»der Geburt bekommen und demohngeachtet fast nle »durch Nabelbrüche verunstaltet werden, ob gleich »vicrfüßige Thiere wegen der horizontalen Lage des »Unterleibes, und dem größern Drucke der Därme «nach dem Nabel, weit geneigter dazu seyn müßten, »als Kinder, bei welchen das Gegentheil statt findet."
Vielleicht haben auch noch andere Aerzte schon das nämliche von der Schädlichkeit, und Brüche- bewirkung der Nabelbinden behauptet, und bewiesen, da bei geringem Nachdenken die Sache so sehr in die Augen springt.
So finde ich, daßMoseö Bertram*) ausdrücklich behauptet, daß die unrechte Behandlung des Nabels die Ursache vieler Nabelbrüche der Negerkinder sey.
So sagt auch H. H. Blumenbach **): Daß Nabelbrüche unter den Negern sehr gemein sind, ist wohl ausgemacht, und vermuthlich der Vernach- läßigung des Nabels bei den neugebohrnen Kindern zuzuschreiben.
Das nämliche habe ich in meiner Abhandlung von der Verschiedenheit des Negers vom Europäer im Z8 §. angeführt.
Meine sorgfältig und ganz eigends an neuge-
*) Transactions of the College of Physicians of
Philadelphia Vol. I.
**) Medtcinische Bibliothek Band 2. ^ 641.