sie unterwärts und vorwärts, so daß man ganz offen­bar dadurch den Bauch aufgetrieben werden sieht, und die dabei entstehende Ausdehnung und Span­nung der Bauchdecken überzeugend fühlt. Die so­mit vorwärts und unterwärts gepreßten Eingeweide suchen während dieses Dranges, während dieser Pressung zwischen dem Zwerchmuskel, und den Bauchmuskeln, einen Ausweg, und begeben sich an die Stellen der Bauchhöhle, die ihnen frei bleiben, oft so willig, daß sie selbst zum Theil ihre Gestalt darnach bequemend, umändern.

Alles dieses ist bei Kindern, wegen der Weich­heit und Zartheit ihres Körpers, in weit höherm Grade der Fall, als bei Erwachsenen.

Liegt nun ein solcher, nicht nachgebender Gürtet als die Nabelbinde ist, um die Mitte des Bauches, so sieht man auch, während der Einathmung, sich über, noch mehr aber unter diesem Gürtel, oder der Nabelbinde, die Bauchdecken, durch die gegen sie mit aller Gewalt gedrängten Eingeweide, wulst- förmig erheben und stark gespannt werden.

Es kann also nicht fehlen, daß nicht die vor­züglich leicht aus ihrer Lage weichenden, bei Kindern so lebhaft wirkenden Därme, bei dieser Gelegen­heit, aufö kräftigste gegen die Bauchringe der äus- sern schrägen Bauchmuskeln, und der Leisten-oder sogenannten Poupartschen Bänder vorgetrieben,