Dicker Darm.

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Die langen Muskelfasern des Dicken Darms wir­ken, ihrer vorzüglichen Starke wegen, überhaupt kräf­tiger , a!ö bei dem Dünnen Darme. Sie ziehen sich gegen den wurmförmigen Fortsatz als einen gemeinschaft­lichen Mittelpunkt zusammen, verkürzen, erweitern, und öffnen dadurch den Darm zum leichtern oder be­quemer» Empfang des aus dem Dünnen Darm kom­menden Unrathes.

Wenn sich darauf die queeren Muskelfasern einer entweder durch den Unrach, oder durch eine Blähung, zu einem Knoten erweiterten Stelle des Dicken Darms zusammenziehen, wird der Unrath, oder die Blähung, weiter gedruckt, und gegen den Mastdarm hin befördert.

Diese zufammengezogene Stelle wird drauf neuer­dings durch die-.langen Fasern verkürzt, geöffnet, er­weitert , folglich zum Empfang des ankommenden Un- raches vorbereitet.

Ueberhaupt aber wirkt die wurmförmige Bewegung des Dicken Dorms am kräftigsten gegen fein Ende oder gegen den Mastdarm hin, ohngeachtet an einigen Stel­len, gerade wie bei dem Dünnen Darme, diese Bewe­gung zum Theil jedoch schwächer, auch rückwärts ge­schieht, wodurch der Rest der Speisen zwar aufgehal- ten, aber auch zugleich besser bearbeitet und auögeso- gen wird.

Den Beweis für die rückgehende, wurmformige Bewegung des Dicken Darms, liefern die Clystiere oder andere in den Dicken Darm gebrachte Dinge, die end­lich selbst zum Munde Herausgetrieben werden.

Allmahlig sammelt sich also der zu Unrath wer-

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