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Dünner Darm.
riechender, gefärbter, verdorbener, und wirklich koth- artiger.
Sowohl der Speisenbrei, der hauptsächlich aus vegetabilischen Nahrungsmitteln besteht, als der hauptsächlich aus thierischen Nahrungsmitteln besteht, ver- rath Saure, wie der Geruch, der Geschmack, und die ^chemische Prüfung beweisen. Daher kommt das Gerinnen der Milch im Magen, das Gerinnen der Milch, die man z B bei einer Darmststel in den Dünnen Darm, oder durch Clysticre in den Dicken Darm bringt; daher das saure Aufstoßen; daher die grünen Abgänge der Kinder; daher der Nutzen, den absorbirende Erden, oder Laugensalze so offenbar gegendiese Saure gewähren.
In Leichen krank gewesener Personen, findet man den Speisenbrei schon im Dünnen Darme fast völlig kotharüg, allein daß dieses auch im ganz gesunden Zustandegllcmal der Fall sei, scheint noch zweifelhaft.
Dinge, die in den Saften des menschlichen Darmkanals unaufiößlich, folglich unverdaulich sind, behalten daher auch durch den ganzen Dünnen Darm ihre Gestalt. Z. B, Haare, Körner, Hülsen, Saamen- kapseln, Knochen, Fischgräten, Fischschuppen u. s. f. Sogar die weichen Eingeweidwürmcc bleiben unzerdrückt, und unaufgclöst.
Ueberhaupt werden die Nahrungsmittel nicht in ihre eigentlichen Bestandtheileoder sogenannte Elemente zersetzt.
Ohngeachtet der Speisenbrei im Fortgang, immer scharfer wird, kann er doch die Innere Haut mehr an-