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den, im Sommerund in ruhigen Leuten, stärker in kalten Gegenden im Winter, und in arbeitenden Leuten.

Daher werde der Hunger durch Kalte vermehrt.

Fehltö daher dem Magen und Darmkanale an Nahrung, oder ist er schwach, so entsteht Frösteln, Bleichsucht, Schwache, Zusammenziehung der Haut. Bekommt der Magen zuviel Nahrung, so entsteht War­me, Röche, Vermehrung des Fettes, Neigung zur Entzündung.

Dieser im Darmkanale aus der Nahrung entbun­dene Wärmestoff gienge theils in einem neuerdings ge­bundenen oder verborgenen Zustande, unmittelbar in den Körper in der Form von Fett oder Zellstoff über, und diente zum Wachschum und Ernährung, theils ver­flöge er durch die Oberfläche des Körpers.

Die Entwickelung des entzündbaren Gas, im Mast- darm, zeige, daß noch selbst im lehren Zeitraum der Zersetzung der Nahrungsmittel Warme entsteht.

Bey der Ernährung sey das sogenannte Phlogiston im Magensafte und in der Speise enthalten.

Daher kühlten Purgirmittel, daher sey die Warme des Körpers mäßig, bei wenig gefülltem Darmkanale.

Daß der Warmestoff aber durch die Oberfläche des Körpers verfliegt, beweisen das. Haar der Thiere, das in kalten Gegenden länger, in warmen kürzer ist das Falten oder Einziehen der Gliedmassen in der Kälte, um nämlich dadurch die Oberfläche zu verkleinern, durch welche die Wärme verfliegt-- das Ausbreiten, Aus- einanderlegen der Gliedmassen in der Sonne oder beim Feuer daher werde die Haut beim Uebergange aus