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Magen.

Das hiedurch sogleich im Munde und im Magen, und bald drauf im ganzen Körper sich äußernde ange­nehme Gefühl nennt man Stillung des Durstes.

Doch fehlt es dem bloßen Wasser zur Ernährung an soliden, öligen, gallertartigen Theilen.

Ein säuerlich Getränk, stillt daher den Durst bes­ser, als bloßes Wasser, weil es zugleich durch seine antiseptische Kraft wirkt, und die laugensalzarrige Scharfe der menschlichen Safte stumpft, oder neurralisirt.

§. 156.

Hunger und Durst sind keine besondere Sinne.

Hunger und Durst sind offenbar eigene unange­nehme Empfindungen, oder Gefühle, die in kurzer Zeit in Schmerzen übergehen.

Aber für besondere Sinne kann man sie doch nicht füglich halten, denn zu einem besondern Sinne gehört nicht nur bloß eine besondere Empfindung, und ein be­sonderes Organ, sondern auch, daß diejenige äußere Sache, welche die besondere Empfindung erregt, bei allen andern empfindenden Theilen unwirksam bleibt; eiu Lichtstrahl wirkt nicht aufs Gehör, ein Schaüstrahl wirkt nicht aufs Gesicht; hingegen das meiste, was auf den Magen wirkt, wirkt nicht nur auf die Zunge, sondern auch auf die Därme, auf das Auge und an­dere Th eile.

§- 157.

Der Bau des Menschen scheint für gemischte Nahrung eingerichtet.

Der Mensch, sich selbst überlassen, trifft gme