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Magen.
Diese vier Haute erkennt man, bey einem mäßig starken Magen ohne alle künstliche Bearbeitung, nach einem ganz einfachen, reinen Querschnitt, auf der Durchschnittsfläche vollkommen deutlich.
Eine mäßige Einwässerung des Magens in schwachem Weingeist, erleichtert gar sehr die künstliche Voneinandertrennung dieser Haute.
In schwachen, schlaffen, kranken Magen ist hingegen diese Voneinandcrtrennung in großen Stücken oder Stellen beschwerlich^.
§- IZ7-
Aeußere Haut des Magens.
Die Aeußere, oder Erste Haut des Magens, stammt vom Bauchfell, das gedoppelt als Netz von der Leber an ihn kommt, und gedoppelt als Netz wieder von ihm zum Dicken Darme geht.
Indem aber das Netz an den Magen kommt, und seine bis dahin dicht aneinander geheftete Blatter sich von einander entfernen, um den Magen zu überziehen, werden sie zugleich merklich stärker oder dicker.
Diese Haut des Magens gleicht daher der äußern analogen Haut der Leber, ist auswendig glatt, feucht, schlüpfrig, und so durchsichtig, daß Sie Muskelfasern, Arterien, Venen, Saugadern, und Nerven Lurch sie durchschimmern.
Trennt man sie behutsam von der Muskelhaut, so zeigt sie sich zart, dünn, einfach, weiß, luftdicht, und aus derjenigen Flache, die durch Zellsioffmit der Muökel- haut zusammenhängt, flockig.
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