Gallenblase.
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Netze der Blutgefäße und Saugadern; die Fadchen ihres Zellstoffs verbinden sie auswendig, theils mit der äußern Haut, theils mit der Lebersubstanz, inwendig hingegen ringsum mit der Innern Haut. — Bisweilen enthält sie etwas Fett.
Deutliche Muskelfasern, die ihr eingewebt waren, erkennt man nicht, wenigstens manchmal entdeckt man '^'^7 fast gar nichts Muskelfasern ähnliches. wer-
Auch zieht sich die in lebendigen Thieren mit Vi- triolöl, oder Nadelspitzen gereizte Gallenblase weit f~ /iJ langsamer als die Därme oder die Urinblase zusammen.
Die dritte oder Innere Haut der Gallenblase hat inwendig wegen der vielen größer» und kleinern Verdoppelungen Falten oder Runzeln, ein fachrigeö, zelliges, netzförmiges, oder runzliches Ansehen.
Diese Fächer sind am weitsten und höchsten, mit unter über eine Linie hoch, in der Mitte der Gallenblase, enger und niedriger im Grunde und im Halse der Gallenblase. Einige dieser Fächer sind viereckig, andere dreieckig, vieleckig, auch wohl rundlich. Die größern Facher sind wieder in kleinere niedrigere kaum Len ivten Theil einer Linie hohe Fächer abgetheilt.
Zerstört man behutsam die Fächer, mittelst welcher die Verdoppelungen Zusammenhalten, so wird der Umfang dieser Haut dadurch viel größer.
Nach gntgerathenen künstlichen Anfüllungen der Blutgefäße, scheint die innere Haut, durchs Vergrößerungsglas betrachtet, fast aus nichts als einem ganz eigene Maschen habenden Netz, meist durchaus erstim Lrischer Gesäße zu bestehen.