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Gallenblase.

wendete Bauchfläche, und die an die Leber befestigte, oder gegen die Leber gewendete Leberfläche.

Gewöhnlich ist die Bauchfläche der Gallenblase gewölbter und größer, als die Leberflache.

Bisweilen beträgt jedoch die Leberfläche kaum einen feinen Streifen.

Selten hängt die Gallenblase so frey von der Leber, daß gar keine Leberfläche statt findet.

§..

Häute der Gallenblase.

Die Gallenblase besteht, wie andere Sacke im menschlichen Körper, aus mehreren aneinanderliegen- den, doch deutlich unterschiedenen, auch durch das Messer leicht voneinander trennbaren Häuten.

Nach einer mäßigen Einwässerung in schwachem Brandtwein lassen sich diese Häute am leichtesten und nettesten voneinander trennen.

Die äußere Haut der Gallenblase, die jedoch nur die Bauchfläche derselben bekleidet, ist eine Fortsez- zung der vom Bauchfell stammenden äußern Haut der Leber, und ihr völlig gleich beschaffen; ist die Gal­lenblase nicht an die Substanz der Leber selbst geheftet, sondern hangt sie an einer Verdoppelung der äußern Haut der Leber wie an einem Gekröse, so bekleidet sie auch fast ringsum die Gallenblase.

Die zweite oder Zellhaut (tunica nervea) der Gallenblase bestimmt eigentlich ihre äußere Gestalt, und besteht aus einem gleichsam wolligen Zellstoff. In ihrem Gewebe liegen die großem Aesie und gröbsten