roo Stimme und Sprache.
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Wimmern — Wiehern.
Dringt die ausgeathmete Lust mit jedesmal graö- weise an Stärke abnehmenden Erzilterungen des beweglichen Gaumens hervor, so entsteht das Gewimmer-
Ist dieses Gewimmer stärker, und eben keinZei^, chen von Schmerzen, so ähnelt es dem Schalle, den man bei Pferden das Wiehern nennt.
§. ioo.
Murmeln.
Dringt die ausgeathmete Lust bei geschloffenem Munde mit Erzitterung der Muskeln des Rachens hauptsächlich durch die Nase, so entsteht das Murmeln-
§. ror.
Klatschen.
Legt man die aufwärts gebogene Zunge gegen den Gaumen, und reißt sie dann plötzlich wieder los, so daß die Lust mit Schnelligkeit durchfährt, so nennt man diesen Schall ein Klatschen-
Laßt man hiebei die zwischen die Zähne angezogenen Lippen schnell fahren, so kann man nicht nur den Trott der Pferde, sondern durch Uebung sogar das Händeklatschen nachahmen.
§. 102 .
, S cb n L f f l e n.
Dringt die eingeathmete und ausgeathmete Luft mit einem Erzittern der Nasenflügel hervor, so nennt man dieses Schniffeln.