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98 Stimme und Sprache.

Die Stimme des Menschen läßt sich zwar haupt­sächlich mit dem Schall der Blasinstrumente, doch auch in etwas mit dem Schalle der Saiteninstrumente vergleichen.

Nicht nur manches Thiergeschlecht, sondern feiner genommen, fast jeder Mensch in jedem Alter hat seine besondere eigenthümliche characteristische Stimme, die hauptsächlich von der angebornen Verschiedenheit des Kehlkopfs und der Stimmritze abhangt.

§. 95 -

Modification der mittelst des Kehlkopfs gebildeten Stimme im Fortgange.

Indem aber der im Kehlkopfe gebildete Schall oder die Stimme durch die Mundhöhle und durch die Nasenhöhlen weiter dringt, erleidet sie nach der ver­schiedenen Beschaffenheit der in der Gegend dieser Höh­len befindlichen verschiedenen Theile mannichfaltige Ver­änderungen, sowohl Dämpfungen als Verstärkungen.

§. 96.

Bauch reden.

Wird bei festem Andrucken der Zunge gegen die eine Seite der Zähne und der Backen mittelst eigener

A p. Bewegungen des Schlundkopfs und des beweglichen

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Gaumens, welche man sogar mit den )lugen wahrneh­men kann, die Stimme gedampft, so scheint die Stimme ij.y, - ^ entfernt, und von demjenigen Orte herzukommen, gegen y'.-e-y, den das Gesicht des Sprechenden gerichtet ist. Man \q&. Personen, die sich üb^en, auf diese Art zu sprc-

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