f ^

e$ A t h m e ».

Je weniger die eingeathmete Lust in den Lunge« aufgehalten wird, desto weniger warm wird sie aus- geathmet.

§. 77 -

Wie da- Athmen zur Blutmachung hilft.

In der Hinsicht, daß die Lungen das Blut frisch/ warm, roch, gehörig dicht, gehörig gemischt, und zur Reizung des Herzens gehörig geschickt erhalten Helsen, können sie als die vornehmsten Werkzeuge der Blutma­chung angesehen werden.

§* 78 »

Angebliche Ursachen und Folgen des AthmenS.

Ehedem suchte man die Ursachen oder den Nutzen LeS abwechselnden Einachmens und Ausathmens in ei­nem abwechselnden Drucke auf die Unpaarige Vene.

Oder, in einem abwechselnden Druck aufden Ner­ven des Zwerchmuskels.

Oder, in einem abwechselnden Druck ausiö Klei­ne Hirn.

Oder, in einer Reizbarkeit der Lungen.

Oder, in einer abwechselnden Spannung gegen einander wirkender Muskeln.

Oder, in einer abwechselnden Zusammendrückung einerzwischen den Brustfellsäcken und den Lungen, oder selbst im untern Theile der Lungen angeblich befindlichen Luft.

Oder, in einem abwechselnden Anziehen der Brustfelle.

Oder im Eintritte eines AetherS, oder eines Luft^

fal-