38 Aeste der Luftröhre.

als zur Absonderung des Schleims in den Luftröhren­ästen dienen; und so endigen stch auch die L u ftr ö h nm - zMergneimlittwd Luftröhrenastvenen in die Hohlvene, nicht in die Lungenvenen.

§. 53 -

Folgen aus dieser Einrichtung der Luftröhre.

Die Folgen von dieser Einrichtung der Luftröhre

sind:

Daß die Schnellkraft der knorpeligen Ringe be­ständig diesen Kanal zum Eintritte und Austritte der Luft, oder zum Einathmen und Ausathmen, offen erhält.

Daß der Stamm der Luftröhre, theils wegen der mit den knorpeligen Ringen abwechselnden weichen Ringe, theils wegen der leicht nachgebcnden Schnell­kraft der Ringe selbst, bei allen Bewegungen des Hal­ses sich ohne beträchtliche Verengerung ihrer Mündung bequem beugen, strecken, drehen, herauf ziehen und hinab schieben laßt.

Daß von den Muskelfasern der hintern ausfütten- den Haut, diejenigen, welche queer liegen, die Luft­röhre ein wenig zusammen ziehen, verlängern, und gleichsam knorpeliger oder steifer machen, diejeni­gen hingegen, welche der Lange nach liegen, sie um­gekehrt etwas verkürzen können.

Daß eben diese Ausfüllungshaut, insbesondere am Stamme der Luftröhre, zugleich besser an den wei­chen, mit ihr durch Zellstoff locker zusammen gehefte­ten, Schlund paßt; und daß der Schlund beim