r6 Kehlkopf.

ausgehöhlt, vorwärts der Oueere nach gewölbt, der Lange nach ausgeschweift oder gekrümmt, und an der Obern Spche abgerundet > an der Untern Spitze bisweilen in drei Stielchen getheilt. Unter den Knorpeln des Kehlkopfs ist er der weichste und beug­samste, und häufig durchlöchert. Diese Löcher haben die Richtung von vorne nach hinten, und sind mit Drü­sen auögefüklt.

Theils die eigene Schnellkraft dieses Knorpels des Kehldeckels - theils die vom Rücken der Zunge gegen ihn senkrecht sich seiner Lange nach hin erstreckende Haut- salte (Fremilum) theils seine Befestigung an die Zunge durch häutiges Wesen und Muskelfasern, machen, daß der Kehldeckel hinter der Zunge und dem Zäpfchen beständig Ln die Höhe steht, ausser wenn er vom rück­wärts gehenden Rücken der Zunge so auf die Stimm­ritze niedergezogen wird, oder von dem über ihn wie über eine Zugbrücke in den Schlund gehenden Bissen oder Getränke niedergedruckt wird, so, daß er nun queer liegend und ausgebreitet die Stimmritze bedeckt, und wie eine wahre Klappe allen Eingang in den Kehlkopf auf's vollkommenste verschließt.

Vielleicht Helsen zu diesem Herunterbegeben des Kehldeckels auch noch die vom Schildknorpel sich an ihn begebenden Muskeln (Muskellehre im 154. und 170.$.); besonders, wenn er schon durch die vorigen Umstände etwas gesenkt worden ist.

§. 35-

Taschenbänder deö Kehlkopfs.

Auswärts liegen zwischen der Mitte des Schnepf-

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