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Brustfelle.
von der Natur geendigten Oberfläche glatt, und sters feucht, übrigens einfach, doch vorwärts etwas dünner als hinterwärts, und so durchsichtig, daß die von ihm bedeckten Muskelfasern, Gefäffe, und Nerven deutlich durchschimmern. In Rücksicht seines kleinern Umfanges ist er verhältnismäßig stärker, als das Bauchfell; und besteht, wie die Einwässerung zeigt, aus einem dichten Zellstoffe.
§• y.
Blutgefässe, Saugadern, und Nerven der Brustfelle.
Die Arterien dieser Brustfellsäcke sind feine Aeste der Arterien der Zwischenribbenmuskeln ($. 162. der Gesäßlehre), der Thymus (§. 131.), des Zwerchmuskels (§. 163.), des Herzbeutels ($. 131.), der Milchdrüsen (§. 131,), der Luftröhre (§. 160), und der Arterien des Schlundes ($. 161).
Die. Venen dieser Brustfellsacke sammeln sich neben den genannten Arterien, und vereinigen sich in gleichnamige Stammchen (Ebendaselbst vom $> 255. bis §. 260).
Die Saugadern dieser Sacke der Brustfelle sind so zahlreich, daß man sogar behauptete, die Brustfelle bestünden aus lanter Saugadern (Saugaderlehre im 58. bis §. 6i.).
Den Zwerchmuskelnerven, den Sympathischen Nerven, den Eingeweidnerven, und die Zwischenribben- nerven sieht man zwar überall durch die Brustfelle durchschimmern, allein man findet kein Fadchen von ihnen,
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