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Brustfelle.
aus dem einen nichts in den andern herüberkommen kann. Dieses beweisen: —
Die anatomische Untersuchung, die ohne alle Verletzung den einen Sack von dem andern trennt —
Die Versuche an gesunden Leichen, welche zeigen, daß von einer in den einen Sack gebrachten Flüssigkeit, Z. B. Luft, Wasser, Oel, Quecksilber, nichts in den andern Sack herüber dringt —
Die Beobachtungen an kranken Leichen, welche zeigen, daß Blutwasser, Eiter, Blut, Lust u. s. f. ganze Tage, Wochen, ja Monathe und Jahre lang in dem einen Sacke enthalten seyn kann, ohne daß das mindeste davon in den andern Sack herüber sikkert.
§. 3.
Gestalt der Brustfellsäcke.
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Jeder dieser Sacke der Brustfelle harmonirt in Rücksicht der Gestalt genau mit der Gestalt seiner Lunge; und für sich, ohne Rücksicht auf die Lunge, mit der Gestalt der Brusthöhle, mit der Wölbung des Zwerch- ;,, . Muskels, und den zwischen diesen beiden Sacken befind-
' J lichcn Th ei len. Jeder dieser Sacke hat also oben über
tät* der Ersten Ribbe eine stumpfe Spitze; vorne, aussen hinten langst aller Ribben und aller Zwischenribben- »LMuskeln herunter eine Wölbung; unten eine Aushöhlung, und innen eine schwer zu beschreibende, meist nach der Wölbung des Herzbeutels und den übrigen zwischen beiden Sacken befindlichen Theilen sich richtende, Aushöhlung. Im Ganzen find daher diese Sacke einigermassen kegelförmig.