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all so genau das Verhaltniß des Baues zu den Verrichtungen zu erforschen suchte, als beim Auge.

Ich habe mich daher bemüht, den Mittelweg zu halten, und deshalb jedes Eingeweide zuerst im passiven, leblosen, oder todten Zustande betrachtet, dann im activen, thätigcn, lebenden, belebten, oder lebendigen Zustande.

Stellt man folglich die Betrachtungen der todten Eingeweide zusammen, so hat man, und zwar noch genauer als gewöhnlich, dasjenige, was man gemeiniglich Anatomie unschicklich genug nennt. Stellt man die Betrachtungen der lebe n- digen Eingeweide zusammen, so hat man das, was man gemeiniglich Physiologie, noch unschick­licher, nennt.

Durchaus habe ich einen regelmäßigen, fe­sten Gang des Vortrags einzuhalten gesucht, und gehe deshalb stuffenweise vom leichtesten zum schwersten, vom einfachsten zum zusammengesetzte­sten, vom grobsinnlichen bis zum'feinsten, fast übersinnlichen, blos durch den Verstand erreich­baren über.

Ich betrachte folglich ein Eingeweide zuerst im Allgemeinen in seiner natürlichen, absoluten Lage, dann in Rücksicht seiner Nachbarschaft, oder relativen Lage, und Befestigung; dann herausge- nommenf einzeln^ für sich, erst gröber, oder ober- fiachiger, dann feiner, tiefer, eindringender, so­weit Einsprützung, Messer,'Vergrößerungsglas, Einwässerung, und andere Handgriffe reichen.